Wir beraten Sie bei allen Themen der klinischen Betriebsorganisation:
- Planung und Umsetzung von strukturellen Änderungen – z.B. Ausbau von Tageskliniken, Aufnahmestation, Restrukturierung der stationären Versorgung – Stationszusammenführung
- Aus- und Umbau von Intensivstationen und Intermediate Care Einheiten
- Planung für Mutter-Kind-Zentren und Kinderkliniken
- Planung und Optimierung von Zentralen Notaufnahmen
- Betriebsorganisation für Neubau-Projekte
Unsere Leistung besteht – neben eigenem Know How – vor allem in der Zusammenführung und Integration der Gesichtspunkte der Stakeholder (Pflege, Funktionsdienst, Ärztliches Team, Abteilungen, Verwaltung, Klinikleitung) und weiterer Beteiligter (Architekten, Bauleitungen, Personalabteilung, Betriebs-/Personalrat).
Unser Ansatz verbindet die Aspekte
- Prozessoptimierung / Flowmanagement innerhalb und zwischen den Bereichen
- Leistungssteuerung (Terminvergabe, Einbestellungen, Bettenvergabe)
- Bauliche Gestaltung (prozessunterstützende Raumplanung in Zusammenarbeit mit Ihrem Architekten)
- Personalplanung (Personalbedarf inkl. Skill-Mix, Dienstplanung)
- Führung und Zusammenarbeit innerhalb einzelner Teams und zwischen Teams verschiedener Bereiche
- Change Management – für Verstehbarkeit, Sinnhaftigkeit und Bewältigbarkeit sorgen
Erst wenn all diese Aspekte systemisch aufeinander abgestimmt sind, können die Ziele erreicht werden, die mit einer Reorganisation bzw. strukturellen Änderung angestrebt werden.
Die folgenden Beispiele verdeutlichen dies:
Übersicht
Aufnahmestation
Die Abverlegung von Patienten aus der Zentralen Notaufnahme funktioniert nicht. Feste Kontingente für Notfallpatienten je Klinik sind nicht praktikabel – die Klinik braucht eine Aufnahmestation. Doch dabei stellen sich viele Fragen:
- Wer leitet die Station und welches Ärzteteam versorgt die Patienten?
- Wie motivieren Sie Pflegende zur anspruchsvollen Tätigkeit in der Aufnahmestation (hoher Patientendurchsatz, viele Pflegefälle)
- Wo soll die Station untergebracht werden und wie viele Betten sind zu betreiben?
- Wie ist die Station in das gesamte Bettenmanagement / Belegungsmanagement eingebunden?
- Wohin gehen die hochbetagte Patienten, die mehrere systemische Erkrankungen haben, aber keine eindeutige Fachzuordnung?
Jede:r Stakeholder, den Sie fragen, hat eine Antwort. Aber nicht die gleiche.
Wir unterstützen die Einrichtung der Aufnahmestation in enger Zusammenarbeit mit allen Stakeholdern so, dass am Ende ein funktional integriertes System steht: Die Notaufnahme kann abverlegen, die Fachkliniken können ihre elektiv einbestellten Patienten versorgen und Notfallpatienten bekommen einen Platz.
Perinatalzentrum und Pädiatrie
Angesichts der spätestens Ende 2022 offenbar gewordenen Personalengpässe in der Pädiatrie, sind auch strukturelle Anpassungen unumgänglich.
- Optimierung der Schnittstellen zwischen Geburtshilfe / Kreißsaal und Neonatologie (Intensivstation – Säuglingsüberwachung – Normalstation)
- Strukturelle Verzahnung von Intensivstationen und Intermediate Care Einheiten
- Niedrigschwellige Unterstützung des pädiatrischen Fachpflegepersonals und Mobilisierung personeller Ressourcen durch Stärkung von Querqualifikation und Erhöhung der Flexibilität
- Entwicklung neuer Arbeitsprozesse und Strukturen in Hebammen-Teams; Möglichkeiten personeller Unterstützung und Weiterentwicklung der interprofessionellen Zusammenarbeit durch geeignete Personalkonzepte
Wir beraten und unterstützen Sie, indem wir Leistungsstrukturen, Personal- und Raumkonzepte unter Mitwirkung von Ärzten und Ärztinnen, Hebammen und Vertreter*innen der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege entwickeln und deren Umsetzung praxisnah begleiten.
Intensiv- und Intermediate Care Stationen
Viele Krankenhäuser leiden unter einem Mangel an verfügbaren Intensivbetten und vor allem Intermediate Care Plätzen. Doch wenn man das Thema in Angriff nehmen will, sind viele Interessenlagen zu berücksichtigen:
- Soll es z.B. eine räumlich getrennte Chest-Pain Unit geben? Gibt es die Möglichkeit, Synergien mit anderen IMC-Bereichen zu schaffen? Macht es für kleinere Häuser Sinn, verschiedene IMC-Stationen zusammenzulegen? Oder sollen sie mit den jeweiligen Intensivstationen verbunden werden – und wie lässt sich dies räumlich lösen?
- Wie sind die Teams zusammengesetzt? Bleibt es bei verschiedenen kleinen, hochspezialisierten Teams, die erhebliche Schwierigkeiten mit den Ausfallmanagement haben, oder lassen sich größere Teams / Team-Verbände bilden. Wenn ja: Wie können die Mitarbeiter*innen dazu motiviert werden, fachübergreifend zu arbeiten?
Oft scheitert die Lösung der Probleme daran, so dass unterschiedliche Vorstellungen absolut gesetzt werden bzw. der Widerstand verschiedener Stakeholder nicht überwindbar erscheint.
Mit unserer Beratung und Unterstützung lässt sich in solchen Fragen oftmals ein guter Konsens finden und umsetzen.
Betriebsorganisation für Neubau-Projekte
Selbst in kleineren Krankenhäusern beschränkt sich die Beteiligung der Stakeholder oftmals auf die Chefärzte*innen. Zu groß ist die Angst, ein „Wünsch-Dir-was“-Konzert der verschiedenen Interessengruppen zu bekommen. Das ist schade, weil dadurch viel an Wissen, Kreativität und Motivationsmöglichkeiten verloren geht.
Wir haben viel Erfahrung darin, Stakeholder aus allen Bereichen und Berufsgruppen in Planungsprozessen gezielt und mit hoher Verantwortlichkeit einzubinden. So entsteht hohe Akzeptanz und Vorfreude im Projektverlauf, die Mitwirkung ist motivierend für alle Beteiligten, ohne dabei ins Illusorische abzugleiten. Dabei bringen wir unsere vielfältige Expertise für klinische Betriebsabläufe ebenso ein, wie unser Wissen bezüglich Personalplanung und unsere Erfahrung mit Führung und Teamentwicklung.
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Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen
Sie erreichen uns telefonisch unter der Tel.Nr. +49 (0) 8131 310 68 72
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